Die Europäische Kommission hat am 23. Oktober 2026 in einer Pressemitteilung (IP/26/2248) eine Bilanz zum 25-jährigen Bestehen des EU-Katastrophenschutzverfahrens gezogen. Das 2001 eingerichtete Verfahren ermöglicht die koordinierte Unterstützung bei Naturkatastrophen und anderen Notlagen innerhalb und ausserhalb Europas und umfasst neben den 27 EU-Mitgliedstaaten zehn weitere Teilnehmerstaaten. Seit seiner Einrichtung wurde das Verfahren mehr als 900-mal aktiviert, wobei das rund um die Uhr tätige Zentrum für die Koordination von Notfallmassnahmen (ERCC) die Bereitstellung von Hilfskräften, Ausrüstung und anderen Ressourcen koordiniert. Angesichts zunehmender Naturkatastrophen will die EU ihre gemeinsamen Einsatzkapazitäten weiter ausbauen, insbesondere durch die strategische Reserve rescEU, für die eine eigene Flotte von 22 Löschflugzeugen und fünf Hubschraubern vorgesehen ist.