Nach Vorfällen mit Unterwasserkabeln im Ostseeraum hatte die Europäische Kommission im Februar 2025 einen EU-Aktionsplan zur Kabelsicherheit vorgelegt. Im Rahmen dessen hat die Kommission am 23. Juni 2026 angekündigt, dass die Kapazitäten zur Überwachung und Abwehr von Bedrohungen für kritische Unterwasserinfrastruktur weiter ausgebaut werden sollen. Dazu stellt die Kommission 5.8 Millionen Euro für die Errichtung der ersten beiden regionalen Kabelknotenpunkte in der Ostsee und im Mittelmeer bereit. Mit diesen ersten regionalen Kabelknotenpunkten stärkt Europa seine Fähigkeit, ein Lagebild in einem Meeresbecken nahezu in Echtzeit zu erstellen.