Am 16. Juni 2026 hat die Europäische Kommission einen EU-Aktionsplan für die Migrationsroute entlang des Ärmelkanals vorgelegt. Der Aktionsplan befasst sich mit drei vorrangigen Bereichen: Ausbau der Migrationsdiplomatie entlang der Route, Zerschlagung von Schleusernetzen und Stärkung des Grenzmanagements. Darunter fallen u.a. die Koordinierung und Förderung von Informationskampagnen in Herkunfts- und Transitländern sowie die verstärkte Zusammenarbeit bei der Rückkehr und Rückübernahme. Auch sollen das Europäische Zentrum zur Bekämpfung der Migrantenschleusung und die gemeinsame Stelle für Informationsgewinnung und -analyse in Calais sowie der Einsatz von Frontex-Personal und -Ausrüstung (z.B. Überwachungsmittel) entlang des Ärmelkanals und der Nordseegrenzen gestärkt werden.