Die Europäische Kommission hat am 20. Januar 2026 eine neue EU-Strategie gegen Rassismus verabschiedet, die an den diesbezüglichen Aktionsplan 2020–2025 anknüpft und das Ziel eines Europas ohne Rassismus verfolgt. Trotz erzielter Fortschritte zeigt der Eurobarometer, dass rassistische Diskriminierung weiterhin von rund zwei Dritteln der Bevölkerung als verbreitetes Problem wahrgenommen wird. Die Strategie setzt auf eine konsequentere Durchsetzung der EU-Antidiskriminierungsvorschriften, die Förderung von Inklusion in zentralen Lebensbereichen sowie den Ausbau von Antirassismus-Partnerschaften auf allen Ebenen. Zentrale Massnahmen umfassen die Stärkung des Rechtsrahmens gegen Hassrede und Hasskriminalität, die Unterstützung nationaler Gleichstellungsstellen, EU-weite Sensibilisierungskampagnen und eine verbesserte Nutzung von Gleichstellungsdaten.