Das Recht auf Datenportabilität

Eine rechtsvergleichende Untersuchung von Art. 28 DSG anhand dreier Datenökosysteme
Band 16
Autor:

Samuel Mätzler

Erscheinungsjahr: 2026

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Beschreibung:

Das Recht auf Datenportabilität zählt zu den markantesten Neuerungen des totalrevidierten Datenschutzgesetzes. Es verleiht betroffenen Personen den Anspruch, ihre Personendaten von Verantwortlichen herauszuverlangen oder diese Daten direkt an Dritte übertragen zu lassen. Die vorliegende Dissertation untersucht das neuartige Rechtsinstitut in seiner ganzen Breite.
Der erste Teil beleuchtet die historischen, technisch-organisatorischen und rechtlichen Grundlagen sowie die Zielsetzungen des Rechts auf Datenportabilität an der Schnittstelle von Datenschutz- und Wettbewerbsrecht. Dabei wird rechtsvergleichend auch die Regelung der Europäischen Union herangezogen.
Der zweite Teil widmet sich dem Anpassungsbedarf der geltenden Rechtsgrundlagen. Drei Datenökosysteme – die sozialen Netzwerke, das Gesundheitswesen und die Mobilität – dienen als Fallbeispiele, um sektorspezifische Anpassungsvorschläge herzuleiten. Abschliessend geht die Arbeit der Frage nach, ob sich der sektorspezifische Anpassungsbedarf auf das Rechtsinstitut als Ganzes generalisieren lässt, und zeigt, wie eine praktikable Datenportabilität in der Schweiz ausgestaltet sein sollte.