Die Studie analysiert die rechtlichen und wirtschaftlichen Auswirkungen des Brexit zehn Jahre nach dem Volksentscheid im Vereinigten Königreich. Sie diskutiert zudem mögliche Lehren für die Schweiz. Die Studie diagnostiziert, dass den Brexitversprechen teils unrealistische Annahmen zugrunde lagen, die zu überzogenen Erwartungen führten. Die durch den Brexit verursachte Rechtsunsicherheit war erheblich. Zudem zeigt die Studie, dass das Ausscheiden aus dem EU-Binnenmarkt nicht zu einer regulatorischen Entlastung der Wirtschaft oder finanzpolitischen Ersparnissen führte. Die Fakten zeigen, dass der Brexit zu einem deutlich geringeren Wirtschaftswachstum führte. Die Nettozuwanderung nahm nach dem Brexit zunächst zu und nicht, wie versprochen, ab.